Leben, wo andere Urlaub machen: von einer abenteuerlichen Haussuche in der italienischen Marche
"La casa sulla strada" von Helmut F. Graetz: ein Roman für Liebhaber der italienischen Lebensart
Während die einen noch den Jahresurlaub planen, ist das Ehepaar Gertz schon einen Schritt weiter: Es macht sich auf die Suche nach einem Häuschen in der italienischen Marche. Zu verlockend ist die Aussicht, jeden Tag ein üppiges Frühstück auf der Terrasse genießen und auf den eigenen Weinberg blicken zu können. Doch so einfach ist die Häusersuche nicht – trotz tatkräftiger Unterstützung durch Geometer Massi und seine deutsche Sekretärin. Mit dem Eintauchen der ‚Tedeschi‘ ins abgelegene Landesinnere beginnt das wahre Erleben echter italienischer Lebensart, die abweichend von den Darstellungen in den Hochglanzmagazinen und dem Miracoli-Image ihren eigenen Zauber birgt. So beginnt das Abenteuer Italien – und die Liebe zur Gertz’schen "casa sulla strada".
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Lyrisches zum Frühling -- Theodor Payk veröffentlicht "wortmeldungen"

letztes frühjahr
letztes jahr blieb
der nachtfrost aus zeitiger trieb der forsythienstrauss anfangs noch karg blass aufgeblüht zeigten im park sich die veilchen verfrüht und aufgewacht im gelben kleid hatte sich sacht hamamelis gereiht
In diesem Frühjahr erscheint Theodor Payks Gedichtband "wortmeldungen". Der Arzt und Autor, laut eigenem Bekunden noch immer beeindruckt von der Sprachgewalt Gottfried Benns und der Beobachtungsgabe Bertolt Brechts, bleibt auch in diesem Werk seinem Schreibstil treu: Reim und Rhythmus der Sätze sollen den Klang der Silben und die Melodie der Sprache imaginativ zu Gehör bringen. Wie immer sind die Gegenstände seiner poetischen Koloraturen, die bisweilen verrätselt anmuten, ebenso alltäglicheinfach wie vielfältig-fantasievoll, dabei oft durchzogen von hintergründiger, gesellschaftskritischer Ironie.
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unsere neuerscheinung im april - "Tatort Gartenzaun" von angelika flotow
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Eintagsfliege und mir? – Die Fliege hat die längere Lebenserwartung.
Dass es auch in scheinbar gut geführten Haushalten einiges zu verbergen gibt, ist spätestens seit "Desperate Housewives" bekannt. Hinter weißen Gartenzäunen spinnen scheinbar gelangweilte Hausfrauen teils mörderische Intrigen. Die gebürtige Itzehoerin Angelika Flotow wählt Jenfeld, einen Stadtteil im Hamburger Osten, als Schauplatz einer solchen Geschichte.
Julia ist gerade ohne Job, und in ihrer Ehe mit Armin kriselt es gewaltig. Da kommt der Anruf ihrer alten Schulfreundin Katrin ganz recht, um der Berliner Tristesse zu entfliehen. Bei ihrer Ankunft in Hamburg-Jenfeld ist Katrin jedoch verschwunden; stattdessen befinden sich zwei Unbekannte in deren Haus. Julia macht sich auf die Suche - ein folgenschwerer Fehler. Neben einem spannenden Krimi zeichnet die Autorin ein differenziertes Bild von Jenfeld; ein Stadtteil, der als sozialer Brennpunkt gilt. Der Roman beschreibt aber auch die Schicksale, die hinter den Statistiken stecken und die sich nicht in Schubladen pressen lassen. Ein Frauenkrimi, der es in sich hat!
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